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Alenas Tagebuch

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Hallo! Ich freue mich sehr über Dein Interesse. Ich möchte sowohl darüber erzählen, was ich empfinde und denke, als auch, was ich erlebt habe. Ich heiße Alena und komme aus Russland. Ich bin zukünftig Freiwillige in Deutschland. Mein Dienst fängt am 2.9.2011 in Berlin an. Die Organisation ASF ermöglichte diesen Dienst. Alles Weitere über ASF und mein Projekt erzähle ich Dir später, weil ich das nicht mit wenigen Worten erklären kann.

Ich studierte an der Fremdsprachen Fakultät in Perm Englisch, Spanisch und Pädagogik. Während des Studiums hätte ich nie gedacht, dass ich Deutsch lernen werde. Ich konnte die Schönheit der deutschen Sprache und ihre Größe während der letzten 10 Monate gut kennenlernen, als ich anfing,  Deutsch zu lernen. Kompliziert, meinst du? Es lohnt sich.

Du fragst mich, wie ich mich fühle? Ein bisschen nervös. Andere Sprache, andere Leute, anderes Land. Aber meine hauptsächliche Sorge ist die Trennung von meinen Verwandten – Mutter, Oma, Schwester, Freundinnen… Die Allmacht des Skypes hilft nicht immer.

 

Einleitung

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Na also! Nun geht es los! Ich kann kaum glauben, dass ich im ersten Seminar von Aktion Sühnezeichnen Friedensdienste (ASF) bin. Darauf  habe ich mehr als ein halbes Jahr gewartet! Diese Zeit war nicht nur von Vorfreude auf die kommende Reise und deutschen Unterricht ohne Ende geprägt, sondern auch von kürzeren Phasen von Bedenken. Während dieser schlechten Zeit habe ich mit nur zwei Fragen gestellt – „Wie kann ich mein Leben hier verlassen?“ und „Was erwartet mich dann?“. Zum Glück ist das schon längst vorbei. Jetzt steht noch vieles bevor – zehntägiges ASF-Seminar, zwei weitere Seminare, meine Arbeit im Projekt „Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten“, eine Reise nach Polen, ins ehemalige KZ Auschwitz, und viel deutsch zu lernen!